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Mac Festplatten unter Windows
Mac Festplatten unter Windows
Nrwchris79
04.01.25
06:56
Guten Morgen,
ich benötige Unterstützung.
Mein iMac ist gestern defekt gegangen und ich suche nun nach einer Möglichkeit, meine externen Laufwerke wieder in mein Netzwerk zu integrieren.
Dazu einige Details:
Der iMac diente als Filserver. Ich habe daran mehrere externe Festplatten angeschlossen und von meinem Macbook aus über das Netzwerk auf die Festplatten zugegriffen oder per Remote am IMac gearbeitet.Nun muss ich mir einen Ersatz überlegen, um weiterhin halbwegs komfortabel auf die Laufwerke zuzugreifen.
Ich habe hier noch einen alten Windows-10-PC, jedoch fehlt mir die Kenntnis, wie ich die Festplatten unter Windows zum Lesen/Schreiben einbinden und über das Netzwerk mit meinem Macbook zugreifen kann, um sie weiter zu nutzen.
Das nächste Problem wäre dann noch, dass auf den Festplatten das Time Machine Backup meines Macbooks liegt, welches ich auch gerne weiter nutzen möchte.
Kann mir da ggf. jemand helfen?
Ich bin an einer Lösung interessiert, die keine großen Investitionen erfordert.
Vielen Dank im Voraus.
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Kommentare
kawi
04.01.25
09:06
Für quasi nahtlose Einbindung von Mac formatierten Datenträgern in Windows nutze ich seit Jahr(zehnt)en Macdrive
.
Damit verhält sich ein MacOS formatiertes Volume wie jeder andere Datenträger unter Windows auch.
Kostet allerdings was, 5 Tage kann man es for free testen
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Robby555
04.01.25
10:21
Nrwchris79
Ich bin an einer Lösung interessiert, die keine großen Investitionen erfordert.
Wie sind die Festplatten formatiert? HFS, ext3 oder APFS? Für ext3 braucht es keine zusätzliche Software.
Beste Lösung wäre bei Ebay nach einem alten Intel Mac mini in Basisausstattung schauen, damit kannst du auch wieder den TimeMachine Server mit deiner vorhandenen Festplatte aufsetzen. Das wird mit Windows vermutlich nicht funktionieren.
Alternativ dazu wäre es vielleicht noch möglich auf dem alten Windows Rechner ein NAS Betriebsystem zu installieren, teilweise können die auch als TimeMachine Server dienen. TrueNAS z.B. kann es, die Frage ist nur ob da auch Mac formatierte Festplatten einbindbar sind.
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+2
silversurfer22
04.01.25
10:49
moin,
ich würde dafür auch nen alten MacMini (6-15W/h) nehmen, dann aber bewußt die Festplatten alle auf exFat formatieren, weil ich damit am variabelsten wäre.
Der alte Windowsrechner ist gerade dahingehend wahrscheinlich keine Alternative ... 50, 100 oder 200W/h ???
oder direkt auf ein NAS umsteigen, wo mehrere Festplatten verbaut werden können, weil viele externe Festplattengehäuse eigene Netzteile haben und diese auch kontinuierlich Strom verbrauchen (wenn man diese nicht explizit ausschaltet)
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Robby555
04.01.25
10:53
Nachtrag, ich hatte exFAT nicht ext3 gemeint. Kleiner Fehler
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+1
MikeMuc
04.01.25
11:30
Robby555
egal, beides Formate, die man nur sehr selten an einem Mac findet der als Fileserver genutzt wurde.
==> ich würde auch nach einem alten MacMini Ausschau halten. Gerade weil der auch ein TimeMachine Volume im Netz zur Verfügung gestellt hat.
Alternativ könnte man auf ein NAS umsteigen welches einem das ebenfalls bietet. Nur wird das vermutlich nicht preiswerte werden als ein gebrauchter MacMini.
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Marcel Bresink
04.01.25
11:57
silversurfer22
dann aber bewußt die Festplatten alle auf exFat formatieren, weil ich damit am variabelsten wäre.
Davon ist dringend abzuraten. Zum einen ist die Verarbeitung von ExFAT in einigen Versionen von macOS extrem langsam, zum anderen unterstützt ExFAT einige Funktionen, wie z.B. Berechtigungen nicht, die bei der Verwendung als File-Server benötigt werden. Bei einigen File-Server-Protokollen (wie NFS) wird sich macOS sogar ausdrücklich weigern, ExFAT zu verwenden. Und die Netzwerk-Clients können sowieso nicht "sehen", wie die freigegebenen Platten formatiert sind.
Ansonsten ist die Verwendung eines alten, stromsparenden Mac mini, eventuell im "Headless"-Betrieb ohne Monitor, eine gute Idee.
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+5
Robby555
04.01.25
12:02
MikeMuc
Alternativ könnte man auf ein NAS umsteigen welches einem das ebenfalls bietet. Nur wird das vermutlich nicht preiswerte werden als ein gebrauchter MacMini.
So ist es. Ich habe vorhin nachgeschaut, brauchbare Geräte mit 8 GB RAM und USB 3 (wichtig, gibt es erst ab 2012) kosten etwa 130-150 € und selbst welche mit i3 QuadCore und SSD von 2018 bekommt man schon für etwa 230 €. Wenn vorhanden, altes Backup vom defekten iMac einspielen und alles läuft wie zuvor
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iPeter79
04.01.25
12:06
Wenn du hauptsächlich mit deinem MacBook darauf zugreifen (auch mit TimeMachine) willst, wird tatsächlich am besten, einfachsten und schnellsten eine Mac-Lösung sein, weil nur das die wirklich vollständige kompatibelste Lösung bietet. Alles andere wie z. B. Windows wird leider nicht vollständig und fehlerfrei funktionieren (wegen fehlender Time Machine Funktion und die nachgebauten Mac-Dateisystem-Treiber). Man muss auch bedenken, dass ein HD-Treiber bestimmt genauso oder sogar mehr kostet wie vielleicht ein gebrauchter Mac mini (ca. 100 Euro), wenn es die überhaupt noch ohne Abo gibt.
Alternativ könntest du dir vielleicht mit einem kleinen günstigen Raspberry Pi oder deinem Windows PC eine Linux-Lösung zusammenbasteln. Das wäre auf jeden Fall viel günstiger und kompatibler als das mit Windows zu versuchen zu machen. Linux ist ja schließlich näher dran an einem UNIX-System wie macOS und bietet die benötigten Softwarekomponenten wie HD-Treiber und Time Machine meist als Pakete out of the box kostenlos an. Alle NAS-Netzwerkfestplatten basieren meistens schließlich auch darauf. Aber das wird aber leider komplizierter als die Mac-Lösung sein, weil man sich damit schließlich gut auskennen muss, um so etwas selber zusammenzubauen. Aber vielleicht gibt es sogar eine fertige Raspberry Pi Systemsoftwarelösung, womit man soetwas bauen kann und die man nur wie ein NAS über einen Browser konfigurieren muss.
Lanfgristig wird an deiner Stelle aber nur ein richtiges NAS bestimmt sinnvoll sein.
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beyermann
04.01.25
12:16
iPeter79
Aber vielleicht gibt es sogar eine fertige Raspberry Pi Systemsoftwarelösung, womit man soetwas bauen kann und die man nur wie ein NAS über einen Browser konfigurieren muss.
Die gibt es, OpenMediaVault
. Ich mache darüber meine TimeMachine-Backups auf einem Raspberry 4 mit angeschlossener externer Festplatte. Ob sich allerdings die bereits vorhandenen externen Festplatten von Nrwchris79 ohne erneutes Formatieren einbinden lassen, kann ich leider nicht beantworten.
Nachtrag, gerade nachgesehen: Zumindest HFS+ formatierte Platten kann OpenMediaVault mounten, APFS wohl bisher nicht.
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Robby555
04.01.25
13:12
beyermann
iPeter79
Aber vielleicht gibt es sogar eine fertige Raspberry Pi Systemsoftwarelösung, womit man soetwas bauen kann und die man nur wie ein NAS über einen Browser konfigurieren muss.
Die gibt es, OpenMediaVault
. Ich mache darüber meine TimeMachine-Backups auf einem Raspberry 4 mit angeschlossener externer Festplatte. Ob sich allerdings die bereits vorhandenen externen Festplatten von Nrwchris79 ohne erneutes Formatieren einbinden lassen, kann ich leider nicht beantworten.
Nachtrag, gerade nachgesehen: Zumindest HFS+ formatierte Platten kann OpenMediaVault mounten, APFS wohl bisher nicht.
Wie ist die Anbindung, LAN oder WLAN und welche Performance erreichst du netzwerkseitig damit?
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beyermann
04.01.25
13:24
Robby555
Wie ist die Anbindung, LAN oder WLAN und welche Performance erreichst du netzwerkseitig damit?
Mein MacMini hängt am LAN-Anschluss, das MacBook bei Bedarf am WLAN. Die normalen, täglichen Sicherungen funktionieren ausreichend schnell (natürlich nicht so schnell wie auf einer angesteckten USB-Platte), die Erstsicherung ziemlich langsam (für 500 GB ca. 1Tag).
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iPeter79
04.01.25
14:08
Ein weiterer Aspekt der gegen einen Windows-Server spricht ist, dass es auch Einschränkungen in den Dateinamen (manche Zeichen die unter Mac oder Linux gehen, sind unter Windows nicht erlaubt) und den Pfadlängen gibt. Da kann es mit den Datenbestand und Mac-Clients natürlich schnell zu Problemen kommen, wenn die vorhandene Ordnerstruktur nicht konform ist. In der Werbeagentur wo ich arbeite sind die auch auf die bescheuerte Idee gekommen einen Windows-Server einzusetzen. Hier gibt es deshalb dauernd Probleme, zusätzlich dass der Server dauernd neugestartet werden muss, weil irgendetwas nicht mehr geht. Ich habe das am Anfang auch nicht geglaubt, dass die maximalen Länge von 255 Zeichen nur für die komplette Pfadlänge gilt und nicht nur für einen einzelnen Dateinamen (wie es bei HFS+ beim Mac ist, bei APFS sollen sogar noch mehr möglich sein). Selbst mit Windows-Clients funktioniert das bei uns nicht. Man kann zwar mittlerweile was in Windows aktivieren, dass das theoretisch besser mit langen Namen geht, aber das soll nur mit speziellen Apps die das unterstützen gehen (also nicht mit dem normalen Explorer). Da kann man echt nicht verstehen, wieso Windows-Server so oft in Büroumgebungen ernsthaft eingesetzt werden, wenn es eigentlich geeignetere Plattformen wie UNIX und Linux dafür gibt.
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Robby555
04.01.25
14:12
beyermann
Robby555
Wie ist die Anbindung, LAN oder WLAN und welche Performance erreichst du netzwerkseitig damit?
Mein MacMini hängt am LAN-Anschluss, das MacBook bei Bedarf am WLAN. Die normalen, täglichen Sicherungen funktionieren ausreichend schnell (natürlich nicht so schnell wie auf einer angesteckten USB-Platte), die Erstsicherung ziemlich langsam (für 500 GB ca. 1Tag).
Danke für die Rückmeldung. Für kleine Datenmengen brauchbar, für größere ist der Raspi vermutlich zu langsam. Ich nutze aktuell eine am TP-Link 5G Router über USB angeschlossene SSD, damit haben 500 GB bei Zugriff über WiFi 6E ca. 5 Stunden gedauert. Früher per LAN auf dem alten MacMini ging es auf eine interne SATA SSD mehr als doppelt so schnell.
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xcomma
04.01.25
14:12
Nrwchris79
Ich bin an einer Lösung interessiert, die keine großen Investitionen erfordert.
Wenn "Investition" neben Geld auch potentieller "Einarbeitungsaufwand in" wie auch "Gewöhnung an" etwas neuem beinhaltet, dann - wie einige der Vorschläge bereits erwähnten - wird es vermutlich das beste sein, dass du weiterhin beim "Mac Setup" bleibst.
Wie bereits ebenfalls erwähnt sind Mac Minis dann sicherlich erste Wahl.
Als Minimum wäre eher ein MacMini ab 2018 zu empfehlen, da dieser noch mit dem aktuellsten MacOS versorgt wird (..aber der Vintage-Hammer ist vermutlich auch nicht mehr so weit entfernt..).
Inwieweit ältere MacMini Modelle mittels OCLP auf das aktuellste MacOS gepatched - insbesondere auch mit Blick auf zuverlässigen TimeMachine Betrieb - dich nicht abschrecken und eine Option wären, kannst nur du für dich alleine entscheiden.
Mit der Preisgestaltung vom M4 Mini (wie auch generell mit jedem neuen Release) rutscht aber das Gefüge gebrauchter Minis (ältere Ms und Intels sowieso) aber nochmal gut runter. Will sagen: der (Gebraucht-) Preis für einen 2018er Mini sollte schon deutlichen Abstand zu einem älteren M Mini haben, denn sonst greifst du lieber gleich zu M Minis - und hast damit noch ein paar Jährchen mehr MacOS Support erstanden.
Nrwchris79
per Remote am IMac gearbeitet
Sofern damit VNC-basiertes Arbeiten ("Bildschirmfreigabe") gemeint ist, wäre zusätzlich noch so ein HDMI Dongle zu empfehlen, denn sonst läuft der Mini - grob gesagt - auf Sparflamme, wenn er Headless betrieben werden soll:
Neben dem gewohnten (MacOS-basierten) Setup, ist natürlich der Vorteil, dass die vorhandenen externen Platten "einfach funktionieren" (sollten) und das Thema Filesystem sich gänzlich erledigt hat.
Inwieweit ein wieder angestöpseltes TM Backup, welches von einem (mutmasslich älterem MacOS?) erstellt und betrieben wurde, seinen Betrieb klanglos aufnimmt, weiss ich nicht. Da aber ein TM Backup kein Archiv ist und solltest du aktuell keine Daten vermissen, die du noch hättest herausholen wollen, dann spricht ja nichts dagegen es einfach zu löschen und neu anlegen zu lassen.
Der "Business Continuity" wäre so sicherlich am einfachsten Rechnung getragen. Mit allen Vor- und Nachteilen, die dein bisheriges Setup jetzt schon hat, denn daran ändert sich natürlich nichts mit dieser "neuen Lösung". Aber das sind zusätzliche Nebenschauplätze, die vermutlich out of scope sind bzgl. deiner Eingangsfrage bzw. Erwartungshaltung.
Alles andere (NAS) - auch wenn es sich generell um ein "technisch vernünftigeres und potentiell zukunftssicheres" Setup handelt - dürfte wesentlich mehr kosten (z.B. will auch ein NAS gebackupt werden
), wie auch Einarbeitung und (mehr) Wartungsaufwand für dich bedeuten.
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