Behandelnder Arzt äußert sich zu Steve Jobs Lebertransplantation
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Steve Jobs Lebertransplantation liegt nun schon einige Wochen zurück und Apples CEO scheint sich gut zu erholen. Nachdem Jobs planmäßig im Juli seine Dienstgeschäfte wieder aufgenommen hat, ist er wieder regelmäßig auf dem Apple Campus zu sehen. Erstmals seit der Operation hat sich der
Leiter der Transplantationsabteilung des Methodist University Hospitals zu dieser Angelegenheit geäußert. Gegenüber Bloomberg gab James Eason an, Steve Jobs sei wirklich eine ganz besondere Person. Eason hatte die Transplantation persönlich vorgenommen und der Behauptung widersprochen, Steve Jobs sei gegenüber anderer Personen auf der Warteliste bevorzugt worden. Auch die Tatsache, dass Jobs zur Operation in einen anderen Bundesstaat gereist war, da dort kürzere Wartelisten vorherrschen, sei nicht verwerflich. Viele Patienten entscheiden sich dazu, nicht in ihrem Heimatort sondern woanders operiert zu werden.
Bis jetzt hat Eason bereits zehn Lebertransplantationen bei Patienten durchgeführt, die an jener extrem seltenen Form von Krebs, genauer gesagt neuroendokrinen Tumoren litten. Von Jobs oder von Apple war bislang noch nie zu hören gewesen, dass es sich bei dessen Erkrankung erneut um Krebs gehandelt habe. Eason zählt übrigens zu renommiertesten Fachärzten in diesem Bereich; dies mag auch ein Grund dafür sein, warum sich Jobs von Eason operieren ließ.
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