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Marktanteile von KI-fähigen Rechnern: Apple lässt die Konkurrenz weit hinter sich

Auf dem Markt für Heimcomputer tummeln sich viele Anbieter, Apple zählt sicherlich zu den bekanntesten darunter. Das Unternehmen kann traditionell mit soliden Marktanteilen aufwarten, wenngleich andere Hersteller in Führung liegen. Ein neuer Bericht von Canalys wirft nun einen genauen Blick auf PCs mit KI-Prozessoren und deren Verkaufszahlen im vierten Quartal 2024. Gerade in dieser Disziplin hebt sich Apple sehr deutlich von der Konkurrenz ab. Tatsächlich scheint dieses Marktsegment weiter zu wachsen und sein Potenzial erst in Zukunft voll auszuschöpfen.


KI-fähige Rechner: Apple klar die Nummer eins
Canalys sah sich den PC-Markt für das vierte Quartal 2024 an und verglich dieses mit den Quartalen davor. Der Anteil an KI-fähigen Rechnern lag im Jahr 2024 bei 17 Prozent, davon entfallen 54 Prozent auf macOS und 46 Prozent auf Windows. Die Konkurrenz kann in diesem Segment kaum mithalten: Lonovo erzielt einen Marktanteil von 15 Prozent, HP 14 und Dell 9 Prozent. Ein gewisser Aufholeffekt sei bei Windows-PCs im zweiten Halbjahr 2025 zu erwarten: Das drohende Aus für den Support von Windows 10 im Oktober zeichne unter anderem für diese Entwicklung verantwortlich. Diese könnte jedoch von den handelspolitischen Veränderungen der Vereinigten Staaten ausgebremst werden: Der Zoll auf chinesische Importe mache sich vor allem bei in die USA gelieferten Laptops bemerkbar.


PC-Markt insgesamt: Lonovo Spitzenreiter, Apple auf Rang vier
Canalys zufolge punktet Apple in Zukunft vor allem in Unternehmen: Das Apple Partner Network zielt auf eine bessere Erschließung des Business-Sektors ab. Übrigens legt Canalys auch Zahlen für den gesamten PC-Markt des vierten Quartals 2024 vor: Ein Viertel des Marktanteils entfällt auf Lenovo, HP landet mit 20 und Dell mit 15 Prozent auf dem zweiten beziehungsweise dritten Platz. Apple erreicht in dieser Rangliste Platz vier mit 10,2 Prozent. Weit abgeschlagen liegt übrigens Microsoft: Canalys weist einen nahezu verschwindend geringen Marktanteil von 0,4 Prozent aus.

Kommentare

Fuji_X27.02.25 11:51
... Apple hat die meisten KI-fähigen Rechner .... aber keine wirklich taugliche/fähige KI.
Finde den Fehler
+5
Mankey
Mankey27.02.25 12:22
Fuji_X
... Apple hat die meisten KI-fähigen Rechner .... aber keine wirklich taugliche/fähige KI.
Finde den Fehler
Ich sehe keinen Fehler:
Umgekehrt wäre es ein Problem
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+3
MrWombat
MrWombat27.02.25 12:37
Fuji_X
... Apple hat die meisten KI-fähigen Rechner .... aber keine wirklich taugliche/fähige KI.
Finde den Fehler
Gibt ja auch nicht Apple AI Lösungen die auf MacOS laufen - zum Beispiel LM Studio und das läuft gut unter Apple Silicon.
+2
Remigius27.02.25 12:39
Meiner persönlichen Ansicht nach, ist einer der größten Stärken Apples der lange Atem der Sorgfältigkeit und sinnhaften Gesamtnutzbarkeit. Apple war bisher extrem selten ein early adopter brandneuer Technologien. Apple forscht und integriert solange mit diesen Technologien, bis eine für den Nutzer tatsächlich zum Vorteil geschaffene Lösung dabei herausgekommen ist. Viele viele andere Hersteller brüsten sich eher mit Produkten, die vor Top-aktueller Technologie nur so platzen, ohne irgendetwas aufeinander abzustimmen. Das ist was für Leute, die gerne Spec Sheets lesen und dabei die Freude ihres Lebens in diesem Moment erfahren. Hat sicherlich auch seine Daseinsberechtigung. Ich jedenfalls schätze Apple für die für mich faszinierende Detailverliebtheit und das Understatement vieler Features, die in den System integriert wurden und ähnlich früherer Easter Eggs nach und nach gefunden werden und auch nützlich sind. Typisches Beispiel hierfür sind die vielen erweiterten Menüs, die man aufrufen kann, wenn man vor dem Anklicken in macOS die Option-Taste vorher drückt.
+10
tk69
tk6927.02.25 14:48
Was ist mit Linux-Rechnern? 🫣
0
pdr200227.02.25 15:24
tk69
Was ist mit Linux-Rechnern? 🫣
Die laufen in der Regel auf Intel-Rechnern und die sind per se nicht KI-fähig.
Dazu muss eine KI-fähige Grafikkarte installiert sein. Die Hardwareanforderungen sind hoch und nur wenige können sich einen so teuren Intel-Rechner zusammenstellen.
+1

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