Samsung mit neuen faltbaren Smartphones – und massivem Gewinneinbruch
Auf dem Smartphone-Markt zählt Samsung zweifelsfrei zu den größten Konkurrenten Apples: Der koreanische Konzern bietet eine breite Produktpalette, welche neben preiswerten Einstiegsmodellen auch Premium-Geräte umfasst. Letztere liegen preislich mit den High-End-iPhones oftmals gleichauf. Samsung hat außerdem faltbare Smartphones im Portfolio, welche nun mit Nachfolgern bedacht werden. Die wirtschaftlich schwierigen Umstände machen dem Unternehmen trotzdem zu schaffen – die Zahlen für den Zeitraum von April bis Juni 2023 weisen einen beträchtlichen Gewinneinbruch aus.
Neue Foldables schließen bündig abSamsung präsentierte mit dem Galaxy Z Flip 5 und dem Galaxy Z Fold 5 zwei neue Foldables. Beiden Geräten ist gemein, dass sie einen in der Vergangenheit häufig vorgebrachten Kritikpunkt erfolgreich ausmerzen: Dank eines neuen Scharniermechanismus schließen die beiden Gehäusehälften nun bündig ab, was beide Smartphones dünner macht.
Samsung Galaxy Z Flip 5
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SamsungAllzu viel hat sich ansonsten nicht getan: Das Außendisplay des Flip 5 deckt fast die gesamte Fläche ab, sodass ganze Apps sowie eine Bildschirmtastatur verwendet werden können, ohne das Gerät aufklappen zu müssen. Das Hauptdisplay ist rund 6,7 Zoll (Flip 5) beziehungsweise 7,6 Zoll (Fold 5) groß, die Speicherausstattung liegt bei 256 oder 512 Gigabyte – das Fold 5 lässt sich auf Wunsch auch mit einem Terabyte Speicher ordern. In beiden Smartphones kommt Qualcomms aktueller Snapdragon 8 der zweiten Generation zum Einsatz. Das Flip 5 kostet 1.199 Euro, das Fold 5 kommt auf mindestens 1.899 Euro. Vorbesteller erhalten 100 Euro Rabatt sowie ein Speicherupgrade.
Samsung Galaxy Z Fold 5
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Samsung Samsung erleidet enormen GewinnrückgangAuch wenn Foldables einem wachsenden Markt angehören: Bei Speicherchips sieht die Situation gänzlich anders aus. Das Überangebot in der Branche und die von der hohen Inflation gedämpfte Nachfrage machen Samsung schwer zu schaffen: Der Betriebsgewinn im zweiten Quartal dieses Jahres sank um 95 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und liegt bei etwa 473,2 Millionen Euro. Für die zweite Jahreshälfte gibt das Unternehmen Entwarnung: Die weltweite Nachfrage könnte sich allmählich wieder erholen, wenngleich anhaltende makroökonomische Risiken eine Herausforderung darstellen würden, so Samsung.